Nachbarschaftshilfe Taunusstein: Mitgliederversammlung 2010

Prominente Gratulanten waren erschienen zur Mitgliederversammlung ein Jahr nach der Gründung der Nachbarschaftshilfe Taunusstein. 

Die Grüße des Rheingau-Taunus-Kreises überbrachte Landrat Burkhard Albers, der den Vorbildcharakter des Vereins auch für andere Kommunen betonte. Angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung wies er auf die Wichtigkeit hin, nachbarschaftlich helfende Strukturen gerade in ländlichen Bereichen aufzubauen und den demografischen Wandel auch als Chance zu begreifen. Mit Geldern der Aktion "Rat und Tat" unterstütze der Kreis solche Initiativen. 

Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Wittmeyer betonte in seinem Grußwort, die Nachbarschaftshilfe habe bereits ein  Jahr nach ihrer Gründung eine wichtige Rolle im Leben der Stadt gewonnen. Die Leistungen der ehrenamtlichen Helfer seien für Taunusstein von großer Bedeutung. "Vereine wie der Ihre beweisen allen Unkenrufen zum Trotz, dass es nach wie vor viele Menschen gibt, die sich für eine Sache engagieren und für andere etwas tun", betonte Wittmeyer.

Im Mittelpunkt der gut besuchten Mitgliederversammlung standen Bilanzierungen des ersten Jahres nach der Gründung im Mai 2009. Derzeit sind, wie die Vorsitzende Marlies Senne, berichtete, fast 180 Mitglieder zu verzeichnen, von ihnen hat sich ein Drittel zu aktiven Hilfeleistungen verschiedener Art bereiterklärt. Innerhalb eines Jahres hätten 377 Einsätze durchgeführt werden können. Frau Senne dankte Bürgermeister Michael Hofnagel und Waltraud Möhrlein von der Leitstelle Älterwerden für die städtischen Starthilfen. 

Weitere Berichte zur Finanzlage des Vereins kamen von Kurt Bischof, aus der Arbeit der Geschäftsstelle mit ihren ehrenamtlichen Helfern berichtete Ute Ottmann, die seit Jahresbeginn kommissarisch das Finanzressort übernommen hatte und nun für diese Aufgabe in den Vorstand gewählt wurde. Die zukünftigen Schwerpunkte der Vereinsarbeit umriss der stellvertretende Vorsitzende Manfred Reeg. Es wies darauf hin, dass vordringlich bei jenen Menschen, die der Hilfe durch den Verein bedürften, auch die Bereitschaft gefördert werden müsse, sich helfen zu lassen. Die Erfahrungen auch Anderer, die geholfen haben, fasste Reeg für sich so zusammen: "Ich engagiere mich, weil ich mit meiner Hilfe ab und zu ein Lächeln in das Gesicht eines alten Menschen zaubern kann."

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