Mitgliederversammlung 2016

 

„Verein hat erfolgreich gearbeitet“

 

Da wären andere Vereine neidisch, wenn sie vergleichen könnten, wieviel Mitglieder bei ihnen und wieviel bei der Nachbarschaftshilfe zur Mitgliederversammlung kommen. Der Alte Saal im Bürgerhaus Taunus war mit interessierten Mitgliedern gut gefüllt, als am 27. April die satzungsgemäße diesjährige Mitgliederversammlung stattfand. Da diesmal keine Vorstandswahlen anstanden, konnte sich die Tagesordnung auf wesentliche Inhalte der Arbeit der Nachbarschaftshilfe konzentrieren. Bedeutsam war aber auch die Ehrung von besonders ehrenamtlich aktiv tätigen Mitgliedern.

 

 

Zunächst gab der 1. Vorsitzende Kurt Bischof einen Überblick über die Leistungen des Vereins im Jahr 2015. Bei 3.156 Einsätzen waren von den Aktiven fast 4.400 Stunden geleistet und fast 30.000 Kilometer gefahren worden. Die 174 Hilfebedürftigen wurden von 115 ehrenamtlichen Mitgliedern betreut. Im Bericht des Vorsitzenden hieß es weiter: „Mit Genugtuung kann ich berichten, dass unser Verein auch im zurückliegenden Jahr wiederum erfolgreich bearbeitet hat. Wir haben alle Anforderungen erfüllen können und dafür immer wieder von den betroffenen Mitgliedern Lob und Anerkennung erfahren.“ Es sei nicht immer einfach gewesen, für die erbetene Hilfe aktive Helferinnen oder Helfer zu organisieren, aber dem tüchtigen Büroteam sei es immer wieder gelungen. Bischof würdigte Kora Hachenberger, die aus dem Büroteam ausgeschieden ist, und freute sich über den Neuzugang Jeanette Schneider. Das Büroteam mit Brigitte Harder, Susanne Maurer-Ditges, Ingrid Pohling und nun auch Jeanette Schneider sei die wichtige Säule des Vereins und Büroleiterin Ute Dertinger deren „fürsorgliche Seele“.

 

Kleiner Überschuss in der Kasse

 

Satzungsgemäß gab die Kassiererin Ute Dertinger einen Überblick über die Finanzen des vergangenen Jahres. Dank vieler Spenden konnte das Haushaltsjahr mit einem kleinen dreistelligen Überschuss abgeschlossen werden. Die Kassenprüfer Klaus Lorek und Hartmut Boeckler konnten eine vorbildliche Buchführung bescheinigen, so dass der Vorstand einstimmig Enthaltung entlastet werden konnte. Auch die Vorlage für das Haushaltsjahr 2016 wurde einvernehmlich gebilligt.

 

Zum Tagesordnungspunkt „Weitere Berichte aus dem Vorstand“ gab Rudolf Dertinger einen knappen Überblick über die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. Manfred Reeg zog eine durchwegpositive Bilanz der vier Stammtische des vergangenen Jahres, regte aber an, darüber hinaus über die Bildung oder Förderung kleinteiliger Nachbarschaften nachzudenken (Quartiersnachbarschaften). Marlies Senne mahnte dazu, auch Flüchtlinge in Taunusstein nicht als Fremde, sondern als Nachbarn zu betrachten und sie entsprechend einzubinden. Waltraud Möhrlein, 2. Vorsitzende, berichtete über die gedeihliche und sich ergänzende Zusammenarbeit zwischen dem Team der Nachbarschaftshilfe und der städtischen Leitstelle Älterwerden, in der sie tätig ist.

 

Urkunde, Wein und Schirm

 

Vorletzter, wenn auch glanzvollster Tagesordnungspunkt war die Würdigung von neun Mitgliedern, die besonders viele Hilfeeinsätze aufzuweisen hatten. Sie erhielten neben einer Urkunde eine typisch Rheingauer Stärkung sowie für widrige Tage eine Taschenschirm mit vereinsgemäßer Gestaltung. Gewürdigt wurden Adolf Gerlach, Kora Hachenberger, Ruth Krebs, Susanne Maurer-Ditges, Edeltraud Huber, Jürgen Haupt, Monika Rossel, Herbert Boeckler und Heide Reeg (sie war verhindert, die Urkunde nahm ihr Mann Manfred Reeg in Empfang). Sie stehen rechts neben dem Vorsitzenden Kurt Bischof und Büroleiterin Ute Dertinger. Zweite von rechts die 2. Vorsitzende Waltraud Möhrlein.

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