Berichte:

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Mitgliederbrief 01 / 2010 - (download)
Orgelkonzert vom 12.05.2012
Mitgliederversammlung 08.05.2012 Ministerium spendet Auto Demografie-Preis 
2011
Weihnachtsmarkt 2011
Stammtisch - Die NbH war meine Rettung 40 Jahre Taunusstein

Mitgliederversammlung 2011

Bericht Stammtisch
Mitgliederversammlung 2010 Bericht 2. Stammtisch schachmatt und glücklich eine tolle Sache

 

„Michelle“ begeisterte im Orgelsound

Es ist gewiss nicht Standard in einer katholischen Kirche, an der Orgel gespielt "O‘l Man River" zu hören, oder den Beatle-Song "Michelle". Dies und einiges mehr begeisterte die Zuhörerinnen und Zuhörer eines Orgelkonzertes, das der Organist Gerhard Deuker in der Wehener Kirche Herz Mariä zu Gunsten der Nachbarschaftshilfe Taunusstein spielte. Es war nach 2010 das zweite Konzert, zu dem sich trotz drohender Regenwolken erfreulich viele Zuhörer bei freiem Eintritt eingefunden hatten. 

Begrüßt durch das Vorstandsmitglied, Diakon Heinz Detering, standen neben Werken von Moritz Brosig und natürlich Johann Sebastian Bach Stücke wie „Abends wenn ich schlafen geh“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“, das irische Volkslied „Londonderry“ oder „The House Of The Raising Sun“ auf dem vielfältigen Programm. Auch „Moon River“ aus dem Film „Frühstück bei Tiffany“ löste bei den Zuhörern angenehme Erinnerungen aus. Bekannte Stücke, auf der Orgel dargeboten, brachten manche neue Nuancen dieser „Ohrwürmer“ zum Klingen. Abschließend begeisterte Deuker mit dem dröhnenden „Halleluja“ aus „Der Messias“ von Händel, und als Zugabe demonstrierte er die Möglichkeiten der elektronischen Orgel von sanfter Oboe über Trompete bis zum finalen Rauschen – heftiger Beifall und Dank an den Musiker. Schatzmeisterin Ute Ottmann konnte sich anschließend über Spenden in Höhe von 540 Euro für den Verein freuen. 

     

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Kurt Bischof neuer Vorsitzender der Nachbarschaftshilfe

Bericht von der Mitgliederversammlung am 8. Mai 2012

Die Nachbarschaftshilfe Taunusstein hat einen neuen Vorsitzenden. Der bisherige zweite Vorsitzende Kurt Bischof aus Taunusstein-Wehen wechselte an die Spitze des Vereins, zur zweiten Vorsitzenden wählte die  Mitgliederversammlung Waltraud Möhrlein, Mitarbeiterin der Leitstelle Älterwerden. Der bisherige Vorsitzende Manfred Reeg, der wie auch Bischof und Möhrlein zu den Gründungsmitgliedern des Vereins gehören, wünschte sich in seiner nunmehrigen Funktion als Beisitzer im Vorstand wieder mehr Praxisorientierung für sein Engagement. 

 

Kurt Bischof, 
der neue Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe


In einem Grußwort hatte der stellvertretende Stadtverordnetenvorsitzende Peter Etges zu Beginn der Versammlung die Notwendigkeit der Nachbarschaftshilfe betont und namens der Stadt für die bisherige Arbeit seinen Dank ausgesprochen. 

Vor der sehr gut besuchten Mitgliederversammlung im Alten Saal des Hahner Bürgerhauses beschrieb Reeg die erfolgreiche Arbeit der Nachbarschaftshilfe in den vergangenen drei Jahren. Es habe sich gezeigt, dass es in Taunusstein einen erheblichen Bedarf gebe an den alltäglichen Hilfen vor allem für ältere Bürgerinnen und Bürger, die deren Leben in häuslicher Umgebung erleichtern.       

                                                                             Peter Etges, stellvertretender
                                                                                                Stadtverordnetenvorsteher

 

Rückblick auf das vergangene Jahr: 
Manfred Reeg, bisheriger Vorsitzender

 

 

 

 

 

Heide Reeg und Christa Schäfer 
führen die Anwesenheitslisten
 

Der Saal war gut gefüllt

Kurt Bischof wies vor allem auf die zukünftige Entwicklung hin und betonte die Notwendigkeit, den Verein nach Auslaufen der Förderung durch dem Rheingau-Taunus-Kreis auf sichere finanzielle Füße zu stellen. Dazu sei die Erhöhung der Mitgliederzahl ebenso nötig wie Spenden. Der Vorstand müsse als Team die Entwicklung des Vereins vorantreiben und seine Arbeit an die jeweiligen Erfordernisse anpassen. Bischof appellierte an die Anwesenden, für die Notwendigkeit der Nachbarschaftshilfe in ihrer Umgebung zu werben, damit der Verein vor allem mehr aktiv helfende Mitglieder gewinnt.

Die von der Kassiererin Ute Ottmann vorgetragenen Bilanzen für 2011 erlaubten eine einstimmige Entlastung des Vorstandes. Ebenso wurde der Finanzplan für das laufende Jahr gebilligt, der die Notwendigkeit zusätzlicher Einnahmen deutlich machte. Kassenprüfer Klaus Lorek hatte keinerlei Beanstandungen der Kassenführung zu vermelden. Sozusagen inoffiziell sagte er nach seinem förmlichen Vortrag: "Frau Ottmann, ich ziehe den Hut vor Ihrer Buchhaltung."

Die Tagesordnung sah dann die Be- richte der weiteren Vorstandsmitglieder vor, die sich zu ihren jeweiligen Aufgaben innerhalb des Vorstandes äußerten. Waltraud Möhrlein gab einen Sachstandsbericht über die gewesenen und geplanten Fortbildungen, Elke Rodius über ihre Aufgaben als Schriftführerin. Rudolf Dertinger bilanzierte die Öffentlichkeitsarbeit der vergangenen zwölf Monate und Marlies Senne appellierte an die Anwesenden, sich bei der Besetzung von Ausstellungsständen zu beteiligen. Heinz Detering äußerste sich zur Zusammenarbeit mit anderen sozialen Einrichtungen.

 

 

 

 

Waltraud Möhrlein, 
stellvertretende Vorsitzende, 
berichtet über Fortbildung

 

 

 

Schriftführerin Elke Rodius

 

 

Das Büroteam stellt sich vor (vlnr):
Christel Krämer, Ute Ottmann, Kurt Bischof, Hartmut Kürschner, Heider Reeg, Christa Schäfer, Hans Born

 

 

 

 

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Ministerium spendete Auto für Nachbarschaftshilfe

Eine Zuwendung der Bundesregierung hat es möglich gemacht: Die Nachbarschaftshilfe Taunusstein hat ein Dienstfahrzeug erhalten, und zwar im Rahmen des Programms „Leben im Alter“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros e.V. in Deutschland setzt aufgrund ihrer reichhaltigen Expertise dieses Projekt für das Bundesministerium  in der Person von Stephanie Adler um.  Bei der Übergabe des Fahrzeugschlüssels an die Büroleiterin der Nachbarschaftshilfe, Ute Ottmann, würdigte Stefanie Adler vom Projekt "Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen" im Programm "Soziales Wohnen - Zuhause im Alter" die bisherige Entwicklung des Taunussteiner Vereins, der in kurzer Zeit mit großem Erfolg am Ziel gearbeitet habe, auf ehrenamtlicher Basis „helfende Hand“ in Alltagsdingen zu sein. Die Zielsetzung des Vereins „Kleine Hilfen – große Wirkung“ entspreche genau der Zielsetzung und Förderung des Familienministeriums. Deshalb sei die Nachbarschaftshilfe für die Fördermaßnahme Kraftfahrzeug ausgewählt worden. Die ehrenamtlich helfenden Mitglieder hatten allein im vergangenen Jahr mehr als 9000 Kilometer mit den eigenen Fahrzeugen zurückgelegt, hinzu kamen die Wege des Büroteams. Nachbarschaftliche Initiativen wie in Taunusstein seien, so Frau Adler,  „Teil der neuen sozialen Netze, die wir angesichts demographischem Wandel nicht nur aber auch zivilgesellschaftlich und eigenverantwortlich knüpfen müssen, damit wir bei abnehmender Unterstützung zum Beispiel durch die Familie auch im Alter selbständig leben können“. 

Die Leitstelle Älterwerden ist Mitglied im Bundesverband der Seniorenbüros e.V. (BaS), Waltraud Möhrlein als Mitarbeiterin der städtischen Leitstelle Älterwerden seit vielen Jahren Vorstandsmitglied in der BaS. Diese Verbindung hat sich auch für die Nachbarschaftshilfe positiv ausgewirkt, denn  Waltraud Möhrlein hatte maßgebenden Anteil an dem Zustandekommen der Förderung. Sie und  der Vereinsvorsitzende Manfred Reeg dankten der aus Bonn angereisten Frau Adler für ihr Engagement zu Gunsten Taunussteins. Mit dem Fahrzeug werde gerade in einer Stadt mit zehn Ortsteilen die hilfeleistende Arbeit erheblich erleichtert. Der Dank ging auch an das Autohaus Heickhaus in Taunusstein-Wehen. Mit einer namhaften Spende revanchierte es sich für den Erwerb eines auf die Bedürfnisse der Nachbarschaftshilfe zugeschnittenen Fahrzeugs.

      

 Von links Rainer Heickhaus (FIAT), Kurt Bischof (Zweiter Vorsitzender), Waltraud Möhrlein (Vorstand und Leistelle Älter werden), Stefanie Adler aus Bonn, Herr Wenisch (FIAT), Elke Rodius (Vorstand) Heinz Detering (Vorstand), hinter der Autotür Ute Ottmann (Vorstand und Büroleiterin), Marlies  Senne (Vorstand), leicht verdeckt Manfred Reeg (Vorsitzender), Christel Krämer (Büroteam), Heide Reeg (Büroteam), Christa Schäfer (Büroteam)

  

RÜD NH 900: das neue Auto der Nachbarschaftshilfe Schlüsselübergabe an Büroleiterin Ute Ottmann durch Rainer Heickhaus

 

Blumen der Firma Heickhaus/FIAT für Waltraud Möhrlein, die die Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vermittelt hat Vorsitzender Manfred Reeg überreicht Frau Adler einen flüssigen Gruß aus dem Rheingau

 

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Betreuungsangebot "Päusje" in Heidenrod ausgezeichnet 

Dritter Preis für Nachbarschaftshilfe - Landrat Albers verleiht Demografie-Preis 2011

"Wir sind ein lebendiger Kreis mit aktiven und innovativen Bürgerinnen und Bürgern", betonte Landrat Albers anlässlich der Verleihung des Demografie-Preises des Rheingau-Taunus-Kreises 2011. Ausgelobt wurde der Wettbewerb in diesem Jahr mit dem Schwerpunktthema "Erreichbare medizinische Versorgung und gute Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter". Gerade die Seniorinnen und Senioren in den einzelnen Gemeinden seien auf eine qualifizierte, wohnortnahe und schnell erreichbare medizinische Betreuung angewiesen, betonte Albers. Dies verleihe ihnen ein Gefühl der Sicherheit und sei gleichzeitig wichtige Voraussetzung, um möglichst lange in der gewohnten Umgebung leben zu können.

Der 1. Platz ging an das Betreuungsangebot "Päusje" in Heidenrod, das wertvolle Arbeit für die Menschen im unmittelbaren Umfeld leistet. Mit ihrem Angebot zur Entlastung pflegender Angehörigen sorgt es dafür, dass diese zeitlich sehr beanspruchten Menschen ihr "Päusje" erhalten, sei es, um Kraft zu schöpfen für die Pflegetätigkeit oder einfach nur, um Alltägliches zu erledigen. Das Angebot reicht von der Teilnahme an der wöchentlich einmal stattfindenden Betreuungsgruppe "Päusje" bis zur individuellen häuslichen Betreuung im eigenen Umfeld

Für Alltagserleichterung insbesondere für ältere und hilfsbedürftige Bürgerinnen und Bürger sowie Hilfeleistung auf Gegenseitigkeit wurde der Verein Bürgerhilfe Hohenstein e.V. mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Das Vereinsmotto "Miteinander Füreinander" wird von den Mitgliedern gelebt; die Liste der Hilfeleistungen, die nach einem Punktesystem vergütet werden, ist lang. Von "A" wie Allgemeine Dienstleistungen bis "V" wie Vorlesen für jedes Alter reicht das Angebot.

Den dritten Platz teilen sich zwei Preisträger, die bei der Jurybewertung exakt die gleiche Punktzahl erreichten. 

Es sind die Nachbarschaftshilfe Taunusstein e.V. und das Projekt "Barrieren im öffentlichen Raum - Den öffentlichen Raum demografiefest machen!" der AG Leben und Wohnen im Alter aus Hohenstein. 

Die Nachbarschaftshilfe Taunusstein e.V. leistet Hilfe im Tagesablauf, um die Teilhabe von älteren Menschen am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, so z.B. mit der Unterstützung bei Einkäufen. In nur zwei Jahren ist es dem Verein gelungen 560 Mitglieder für ihre Sache zu gewinnen.

Die AG Leben und Wohnen im Alter aus Hohenstein hat es sich zum Ziel gesetzt, öffentlichen Raum in Hohenstein demografiefest zu machen und damit eine der wichtigsten Voraussetzungen im Alter zu schaffen. Gemeinsam mit den Betroffenen wurden in Ortsbegehungen öffentliche Wege, Plätze und Gebäude erkundet, bewertet und die Ergebnisse mittels Fotomaterial festgehalten. Damit ist die Basis für die Entscheidung und Umsetzung in den örtlichen Gremien geschaffen. 

  

„Landrat Burkhard Albers übergibt den Preis – Urkunde und ein Scheck – an den Vorsitzenden der Nachbarschaftshilfe Taunusstein, Manfred Reeg.“  „Gruppenbild aller Preisträger mit Landrat Albers (ganz rechts).“

Presseartikel

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Weihnachtsmarkt 2011
Einen schönen Erfolg konnten die ehrenamtlichen Helfer der Nachbarschaftshilfe Taunusstein erzielen, als sie auf dem Weihnachtsmarkt der katholischen Kirche Sankt Ferrutius in Taunusstein-Bleidenstadt präsent waren. Neben von einer kleinen Frauengruppe gefertigter Schmuckkerzen wurde vor allem die Blaue Ferrutiusnachgefragt, eine Postkarte, die die Bleidenstädter Kirche im bläulichen Schneeabendschimmer zeigt. Die Erlöse kommen der Arbeit der Nachbarschaftshilfe zugute. 

         
Der Stand zog alle Aufmerksamkeit auf sich.        Beim Standdienst fotografiert:
                                                                              Heide Reeg (links) und Ute Ottmann.

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„Die Nachbarschaftshilfe war meine Rettung!“ 
Dieser emotional vorgetragenen Feststellung einer alten Dame folgte während des jüngsten Stammtisches der Nachbarschaftshilfe Taunusstein eine Schilderung der Hilfen, die sie als Mitglied des Vereins von einem anderen, aktiv helfenden Mitglied erfahren hatte. „Ich konnte körperlich nichts mehr machen und fühlte mich am Ende.“ Hilfe erfolgte bei der Erledigung von Bürokratie, bei der Auseinandersetzung mit der Krankenkasse. Auslöser ihrer Mitgliedschaft in der Nachbarschaftshilfe war der Rundbrief gewesen, der vor einem Jahr alle Seniorenhaushalte erreicht hatte. Inzwischen nähert sich, wie der Vorsitzende Manfred Reeg berichtete, der Verein dem 500. Mitglied innerhalb von reichlich zwei Jahren. Der Bekanntheitsgrad des Vereins sei rasant gewachsen, die Bereitschaft, sich helfen zu lassen, wachse. Benötigt würden aber noch mehr und auch jüngere Mitglieder, die zu aktiven Hilfeleistungen bereit seien. Insgesamt sei die Nachbarschaftshilfe ein wesentlicher Teil des sozialen Netzwerkes in Taunusstein geworden.

835 Einsätze

Vorstandsmitglied Ute Ottmann nannte auch einige Zahlen: Allein in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres habe es 835 Einsätze mit fast 1 200 Stunden gegeben. Daraus sei ersichtlich, wie notwendig die Arbeit des Vereins in Taunusstein sei. Im Vordergrund standen Einkaufshilfen, Gesellschaft leisten, kleine Transporte, aber auch Hilfe bei schriftlichen Arbeiten.

Der Pressebericht als PDF

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40 Jahre Taunusstein: Wir waren dabei

40 Jahre Taunusstein und ein langer Tisch quer durch Hahn, da wollten wir dabei sein. Rechts neben dem Pavillon der Nachbarschaftshilfe stand eine Jägergemeinschaft, die Wildschweinbrat- wurst verkaufte. Und links verteilte die Taunussteiner SPD Zuckerwatte. Die Standbesatzung der Nachbarschaftshilfe verteilte zahlreichen Interessenten Faltblätter und Informationen, vor allem beantwortete sie Fragen. Auch Neumitglieder konnten am 2. und 3. Juli geworben werden. Zwar war das Wetter zeitweise sehr kühl, dennoch zog es viele Bürger der Zehn-Orte-Stadt zu der Festmeile. 
Auch Landrat Burkhard Albers besuchte den Stand. Das gab den anwesenden Vorstandsmit- gliedern Gelegenheit, dem Rheingau-Taunus-Kreis sozusagen persönlich für deren finanzielle Starthilfe zu danken.

    

Gerhard Hofmann und Vorstandsmitglied 
Elke Rodius im Gespräch mit einem Inter- essenten.

Auf dem Bild von links nach rechts Landrat Burhard Albers, Helmut Krämer, Gerhard Deuker, im Hintergrund der langjährige Taunussteiner Bürgermeister Gerhard Hofmann und rechts Gabriele Pfeifer, die fleißig und sachkundig mitgeholfen hat.

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Nachbarschaftshilfe jetzt mit Doppelspitze     

In einer sehr gut besuchten Mitgliederversammlung der Nachbarschaftshilfe Taunusstein e.V. am 18. Mai 2011 ist turnusgemäß nach zwei Jahren der Vorstand neu gewählt worden. Die bisherige Vorsitzende Marlis Senne kandidierte nicht erneut für dieses Amt, nachdem sie den Vorsitz des Seniorenbeirats übernommen hatte. Als neuer Vorsitzender wurde ihr bisheriger Stellvertreter Manfred Reeg gewählt, als neuer Stellvertreter Kurt Bischof, bisher Schriftführer. Dem Vorschlag des Vorstandes, nach einem Jahr zwischen Vorsitzenden und Stellvertreter zu wechseln, stimmte die Mitgliederversammlung zu. Auf diese Weise wurde vermieden, dass zwei für den Vorsitz geeignete Kandidaten, nämlich Reeg und Bischof, gegeneinander antreten mussten. 

Bürgermeister Michael Hofnagel würdigte in seinem Grußwort den Einsatz und die Erfolge des erst zwei Jahre bestehenden Vereins. Allein schon die gute Beteiligung an der Mitgliederversammlung beweise, „dass der Verein lebt und eine tolle Resonanz besitzt“. Er genieße seine ganz persönliche Unterstützung. 
Im Rechenschaftsbericht des Vorstandes stellte Manfred Reeg fest, dass der Verein, der innerhalb von zwei Jahren auf nunmehr 465 Mitglieder gewachsen sei, als Marke der ehrenamtlichen nachbarschaftlichen Hilfe eine offensichtlich vorhandene große „Marktlücke“ getroffen habe. Besonders dankte er der bisherigen Vorsitzenden Marlies Senne, deren Engagement wesentlich zum Erfolg des Vereins beigetragen habe. Außerdem bedankte sich Reeg beim Ehrenbürgermeister Gerhard Hofmann, der aus dem Vorstand wegen anderweitiger ehrenamtlicher Aufgaben ausschied. Mit einem Weinpräsent wurden vier aktive Mitglieder geehrt, die besonders viel Hilfe geleistet und damit die meisten gut geschriebenen Punkte erreicht haben: Hans Born, Christel Krämer, Hartmut Kürschner und Heide Reeg. 
In ihrer finanziellen Bilanz betonte Kassiererin Ute Ottmann besonders die finanzielle Starthilfe des Rheingau-Taunus-Kreises, ohne die ein Start des Vereine erheblich schwerer gewesen wäre. 

Zum Vorstand gehören Manfred Reeg als 1. Vorsitzender, Kurt Bischof als 2. Vorsitzender, nach einem Jahr findet der Rollentausch statt. Schriftführerin: Elke Rodius (neu), Kassiererin: Ute Ottmann, Beisitzer: Marlies Senne, Waltraud Möhrlein, Heinz Detering und Rudolf Dertinger. 

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Eindrucksvolle Berichte von aktiven Helfern 

Berichte von fünf Mitgliedern standen im Mittelpunkt des sechsten Stammtisches der Nachbarschaftshilfe Taunusstein, der wieder einmal sehr gut besucht war. Die Vorsitzende Marlies Senne wertete den Zuspruch als Beweis der Wichtigkeit und Richtigkeit, vor knapp zwei Jahren den Verein gegründet zu haben, der nunmehr fast 450 Mitglieder umfasst. Vier aktiv helfende Mitglieder schilderten ihre Erfahrungen. Es wurde deutlich, dass neben den praktischen kleinen Hilfeleistungen die menschliche Zuwendung ein ganz wichtiger Bestandteil des täglichen ehrenamtlichen Engagements ist. Gleich, ob Besuche im Seniorenheim, Begleitung beim Spazierengehen, Erzählen und Unterhaltung zu Hause: Immer gehe es auch um die menschliche Nähe und Wärme, betonte der stellvertretende Vorsitzende Manfred Reeg. Besonders eindrucksvoll und berührend empfanden die Teilnehmer den Bericht einer älteren Dame, die die Besuche ihres Mannes, der im Seniorenheim wohnt, durch Mitglieder der Nachbarschaftshilfe als wichtig und positiv wertete. Am 18. Mai 2011 um 17 Uhr findet im Bürgerhaus Taunus die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins statt.

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Mitgliederversammlung 2010 fand reges Interesse

Prominente Gratulanten waren erschienen zur Mitgliederversammlung ein Jahr nach der Gründung der Nachbarschaftshilfe Taunusstein. 
Die Grüße des Rheingau-Taunus-Kreises überbrachte Landrat Burkhard Albers, der den Vorbildcharakter des Vereins auch für andere Kommunen betonte. Angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung wies er auf die Wichtigkeit hin, nachbarschaftlich helfende Strukturen gerade in ländlichen Bereichen aufzubauen und den demografischen Wandel auch als Chance zu begreifen. Mit Geldern der Aktion "Rat und Tat" unterstütze der Kreis solche Initiativen. 

Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Wittmeyer betonte in seinem Grußwort, die Nachbarschaftshilfe habe bereits ein  Jahr nach ihrer Gründung eine wichtige Rolle im Leben der Stadt gewonnen. Die Leistungen der ehrenamtlichen Helfer seien für Taunusstein von großer Bedeutung. "Vereine wie der Ihre beweisen allen Unkenrufen zum Trotz, dass es nach wie vor viele Menschen gibt, die sich für eine Sache engagieren und für andere etwas tun", betonte Wittmeyer.

                 

Im Mittelpunkt der gut besuchten Mitgliederversammlung standen Bilanzierungen des ersten Jahres nach der Gründung im Mai 2009. Derzeit sind, wie die Vorsitzende Marlies Senne, berichtete, fast 180 Mitglieder zu verzeichnen, von ihnen hat sich ein Drittel zu aktiven Hilfeleistungen verschiedener Art bereiterklärt. Innerhalb eines Jahres hätten 377 Einsätze durchgeführt werden können. Frau Senne dankte Bürgermeister Michael Hofnagel und Waltraud Möhrlein von der Leitstelle Älterwerden für die städtischen Starthilfen. 

Weitere Berichte zur Finanzlage des Vereins kamen von Kurt Bischof, aus der Arbeit der Geschäftsstelle mit ihren ehrenamtlichen Helfern berichtete Ute Ottmann, die seit Jahresbeginn kommissarisch das Finanzressort übernommen hatte und nun für diese Aufgabe in den Vorstand gewählt wurde. Die zukünftigen Schwerpunkte der Vereinsarbeit umriss der stellvertretende Vorsitzende Manfred Reeg. Es wies darauf hin, dass vordringlich bei jenen Menschen, die der Hilfe durch den Verein bedürften, auch die Bereitschaft gefördert werden müsse, sich helfen zu lassen. Die Erfahrungen auch Anderer, die geholfen haben, fasste Reeg für sich so zusammen: "Ich engagiere mich, weil ich mit meiner Hilfe ab und zu ein Lächeln in das Gesicht eines alten Menschen zaubern kann."

Zu den Bildern:
- Landrat Burkhard Albers überbringt die Grüße des Kreises
- Für die Stadt Taunusstein spricht Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Wittmeyer
- Vorsitzende Marlies Senne während ihres Rechenschaftsberichtes
- Über die Finanzen der ersten Monate berichtete Kurt Bischof
- Neu im Vorstand: Ute Ottmann, für die Finanzen zuständig, hier bei ihrem
  Finanz- und Bürobericht
- Manfred Reeg, stellvertretender Vorsitzender, skizziert zukünftige
  Herausforderungen

 

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Stammtisch gut besucht

Die Grüße der Stadt überbrachte dem jüngsten Stammtisch der Nachbarschaftshilfe Taunusstein dessen "erster Bürger", Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Wittmeyer, der allerdings auch Mitglied des noch jungen Vereins ist. Die Stadt habe den Verein wegen dessen Bedeutung gern unterstützt und werde dies im Rahmen der Möglichkeiten auch weiterhin tun, versicherte Wittmeyer. Begrüßen konnte der stellvertretende Vereinsvorsitzende, Manfred Reeg, etwa 30 Mitglieder und Interessenten, die sich von den anwesenden Vorstandsmitgliedern Waltraud Möhrlein, Ute Ottmann, Kurt Bischof und Rudolf Dertinger zunächst über die Aktivitäten seit Gründung Mitte vergangenen Jahres informieren ließen. Die anschließende und lebhafte Diskussion diente vor allem dem Erfahrungsaustausch unter den aktiv helfenden Mitgliedern, aber auch über einzelne Hilfen wurde beispielhaft berichtet. So konnte etwa einer Frau nach ihrer Hüftoperation die Terrasse vom Laub befreit oder einer anderen Person im Altersheim einmal in der Woche Gesellschaft geleistet werden. Deutlich wurde, wie wichtig es ist, dass möglichst viele Mitglieder sich bereit erklären, vor allem einsam gewordenen Menschen Gesellschaft zu leisten, mit ihnen spazieren zu gehen oder sie regelmäßig zu besuchen.

 

Foto 1: Stadtverordnetenvorsteher Gerhard Wittmeyer überbrachte die Grüße der Stadt und informierte sich. 

Foto 2: Gut besucht und gute Stimmung beim zweiten Stammtisch

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Schachmatt und dennoch glücklich"

Für Georg W. aus Bleidenstadt ist die Welt wieder ein wenig lichter geworden. Er hat einen Schachpartner gefunden.
Georg W. ist alt und gehbehindert, kann sich in bestimmten Grenzen aber noch selbst versorgen. Nur Freunde hat er nicht mehr, sie sind alle schon lange gestorben oder ebenfalls sehr alt.
Aber er spielt gern Schach, findet jedoch keinen Partner mehr. Eine Nachbarin, die hin und wieder Einkäufe für ihn erledigt, wusste Rat. Sie rief in der Nachbarschaftshilfe Taunusstein an und schilderte das Problem. "Mal sehen, was wir machen können", hieß es am Telefon der Nachbarschaftshilfe. Und in der Liste der ehrenamtlichen Mitglieder fand sich ein rüstiger Rentner, der ebenfalls gern Schach spielt und gern bereit war, sich einmal in der Woche mit dem älteren Herrn an das karierte Brett zu setzen. Dass die ersten beiden Partien zu Gunsten des Gastes ausgingen, kümmert Georg W. nicht, wie er betont. Erstens sei das Glück bekanntlich launisch und zweitens sei es einerlei, Hauptsache er habe jemanden zum Spielen, und wenn es den König koste.

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„Wirklich eine tolle Sache“

 „Ohne die Nachbarschaftshilfe hätte ich nicht verreisen können“, sagt Karin F.. Und ihre Mutter Herta F. strahlt aus ihren hellen Augen: „Das ist wirklich eine tolle Sache.“ Die 82-jährige Bleidenstädterin, durch Alter und einen Unfall in ihren Bewegungsmöglichkeiten erheblich eingeschränkt, benötigt täglich kleine Hilfen, beispielsweise Blumen gießen im Garten und auf dem Friedhof das Grab ihres Mannes pflegen. Kleine Einkäufe müssen erledigt werden, etwas Gesellschaft leisten – alles das, was sonst die rührige Tochter neben ihrer Berufstätigkeit leistet. In der Zeitung hatte sie über die Nachbarschaftshilfe e.V. gelesen und sich erkundigt, ob und wie geholfen werden kann, während sie verreist ist. Büroleiterin Beate Hennig besuchte die alte Dame, um ihre Bedürfnisse zu erfahren und schaute dann  in die Mitgliederdatei, in der auch vermerkt ist, wer zu welcher Hilfe bereit und in der Lage ist. Sie fand das Ehepaar Strom (Name geändert). Beide leben im Ruhestand, beide sind rüstig und haben sich gern bereit erklärt, anderen Menschen kleine Sorgen abzunehmen. Frau Herta F., 1946 aus dem Sudetenland mit ihrer Familie vertrieben und schließlich in Bleidenstadt sesshaft geworden, ist ganz angetan von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Eheleute Strom. Schon das Abholen der Morgenzeitung aus dem Briefkasten des am Hang liegenden Hauses wäre sonst sehr beschwerlich bis unmöglich gewesen, solange Frau F. kaum gehen kann. Herr Strom beispielsweise verband den Spaziergang mit dem Hund mit einem Besuch des naheliegenden Bleischter Friedhofs, um sich um das Grab zu kümmern. Sein Fazit nach dem Ende der Hilfsaktion: „Es war eine Hilfe für Frau F. und diese Erfahrung eine innere Bereicherung für uns.“ Und Tochter Karin F. ergänzt: „Durch die Nachbarschaftshilfe haben wir neue Möglichkeiten erfahren, einen beschwerlichen Alltag zu organisieren.“


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